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ADAC Formel Masters

ADAC Formel Masters  

Ab 2008 beginnt eine neue Ära in der Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport. Mit dem Formel ADAC powered by Volkswagen erhalten Aufsteiger aus dem Kartsport und junge Talente eine neue Möglichkeit, erste Rundstreckenerfahrungen zu sammeln. Sie sollen damit in die Fußstapfen von Timo Glock, Nico Rosberg und Sebastian Vettel sowie anderen Top-Piloten steigen, die in Nachwuchsformeln des größten europäischen Automobilclubs ihre Karrieren begonnen haben. Im Rahmen des DTM-Finales in Hockenheim wird der ehemalige Formel-1-Pilot Christian Danner die Jungfernfahrt des 145 PS starken Renners absolvieren. Der Motor war in den vergangenen Monaten von Volkswagen Motorsport, das sich sehr engagiert und die neue nationale Nachwuchsserie tatkräftig unterstützt, entwickelt worden. Testfahrten verliefen verheißungsvoll.

In der kommenden Saison wird der Formel ADAC powered by Volkswagen Talenten ab 15 Jahren als Basis für die fundierte Ausbildung im Formelsport zur Verfügung stehen. Der ADAC schlägt im Nachwuchsbereich ein neues Kapitel auf und bietet Talenten ab 2008 eine hervorragende Möglichkeit, das Formel-ABC zu erlernen und Formelsport zu betreiben, verspricht ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk und ergänzt: "Mit dem Formel ADAC gibt es auch eine neue nationale Nachwuchsserie in Deutschland. Dafür haben wir das ADAC Formel Masters ins Leben gerufen. Ich bin überzeugt davon, dass damit unsere Erfolgsstory im Formelsport, die schon 1991 begann, weitergeschrieben wird."

Kostengünstiger Hightech-Renner mit hohem Sicherheitsstandard


Das Reglement der neuen Formelserie ist für junge Fahrerinnen und Fahrer geradezu maßgeschneidert. Das mit hohen Sicherheitsreserven ausgestattete Dallara-Monocoque wird von einem 1,6-Liter-Motor von Volkswagen angetrieben und ist, wie alle weiteren wichtigen technischen Details, bei allen Fahrzeugen identisch. Seit nunmehr zehn Jahren sind ADAC und Volkswagen in der Nachwuchsförderung auf dem Tourenwagen-Sektor mit dem ehemaligen Lupo- und heutigem Polo-Cup gemeinsam erfolgreich. Umso mehr freuen wir uns, diese starke Kooperation jetzt auch im Formel-Sport fortführen zu können, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen Unser 1,6-Liter-FSI-Motor mit 145 PS ist ebenso leistungsstark wie zuverlässig und somit die ideale Antriebsquelle für eine effektive, hochwertige und trotzdem kostengünstige Nachwuchs-Formel.

Den Youngster steht somit von Beginn an ein Fahrzeug zur Verfügung, bei dem die gleichen hohen Sicherheitsanforderungen gelten wie in der Formel 3 und dessen technische Basis für alle Piloten identisch ist. Beste Voraussetzungen also, damit sich die jungen Piloten bei der Abstimmungsarbeit und im Rennbetrieb voll entfalten und entwickeln können.
Auch der Preis für das Fahrzeug stimmt. Es kostet rennfertig 49 900 Euro und kann ab sofort bei ADAC Motorsport in München bestellt werden.

Preisgelder im Gesamtwert von 100 000 Euro

Der Ablauf der ADAC Formel Masters dient ebenso der Förderung der Junioren.
16 Läufe bei acht Veranstaltungen sorgen für Fahrpraxis, ein obligatorischer Einführungslehrgang vor Saisonbeginn vermittelt die notwendigen Basics. Mit der Bereitstellung von Preisgeldern im Gesamtwert von rund 100 000 Euro lockt der ADAC auch mit einem attraktiven Preisgeldtopf, der noch durch weitere Maßnahmen ergänzt werden soll. Attraktive Belohnungen, wie Testfahrten für die besten Piloten der Saison in interessanten Aufsteigerserien, werden bis zum Saisonbeginn definiert.

Schule für die Grand-Prix-Stars von morgen


Mit der Einführung des Formel-ADAC-Monoposto als pfeilschnellem Fahrschulwagne der Grand-Prix-Piloten von morgen knüpft der ADAC an seine höchst erfolgreiche Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre an. Der ADAC kann seit 1991 auf eine intensive Nachwuchsarbeit im Formelbereich verweisen, beschreibt Hermann Tomczyk, Formel-1-Piloten wie Ralf Schumacher, Nico Rosberg, Timo Glock, Adrian Sutil, Christian Klien oder zuletzt Sebastian Vettel stammen aus unserer gemeinsamen Talentförderung mit BMW. Immerhin rund ein Fünftel der aktuellen Formel-1-Piloten erwarben ihr Handwerkszeug in einer Nachwuchsformel des größten europäischen Automobilclubs.

Grund genug für den Sportpräsidenten, eine zufriedene Zwischenbilanz der motorsportlichen Nachwuchsarbeit des ADAC zu ziehen: Sie begann 1991 mit der ADAC Formel Junior Meisterschaft, fand 1998 mit der Formel ADAC und dem Formel ADAC Junior Cup eine Fortsetzung, wurde mit der Formel BMW ADAC Meisterschaft ab 2002 weitergeführt und ab 2006 mit der Formel BMW Deutschland abgerundet, schildert er das gemeinsame Förderprogramm, das während dieser Zeit immer von BMW mitgetragen wurde. Wobei die Ausschreibung erfolgreicher Serien für Youngster immer nur ein Teil einer breit angelegten Förderung war. "Die Talente wurden von uns nicht nur über all die Jahre mit Know-how, sondern auch finanziell tatkräftig unterstützt", erklärt Hermann Tomczyk.

Mit großem Erfolg:

Dass ein unabhängiger nationaler Verband wie der ADAC eine so intensive Nachwuchsarbeit macht, ist international wohl einzigartig, weiß Ex-Formel-1-Pilot und Motorsport-Experte Christian Danner. International werden die Deutschen für ihre Nachwuchsförderung extrem beneidet. Nicht umsonst haben wir  je nachdem, wie man zählt  fünf oder sechs aktuelle deutsche Formel-1-Fahrer.

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