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Kein Glück beim Saison-Auftakt in Oschersleben

Endlich war es mal wieder so weit, nach einer Pause von fast einem halben Jahr kam endlich der erste Test in Lausitz. Ich brauchte am Anfang ein paar Runden um wieder rein zu kommen, aber gegen Ende des Testtages am Eurospeedway waren wir dann wieder richtig gut dabei und ich konnten unter die Top 10 fahren.

Oschersleben 2009

Nach dem Lausitz Test ging es dann direkt weiter nach Oscherleben wo wir noch weitere zwei Testtage hatten.

In der ersten Sitzung hat es gleich mal geregnet, und ich konnte auf Anhieb mit der Spitzengruppe mithalten, die weiteren Trainingssitzung konnten wir dann im trockenen absolvieren. Wir versuchten viele verschiedene Setups und konnte am Ende des Tages mit neuen Reifen auch auf Position 7 fahren.
So war mein erster Testtag in Oschersleben vorbei, aber für die Mechaniker war noch lange nicht Feierabend, den die mussten noch meinen Motor wechseln.

An unserem zweiten Testtag konnten wir leider erst am Nachmittag an den Start gehen, weil wir Probleme beim Motorwechsel hatten.
Mehr als am Nachmittag den neuen Motor einzufahren war dann nicht mehr möglich, aber zumindest  geht „Der“ gar nicht schlecht.

Nun hatten wir einen Tag frei, in dieser Zeit haben wir das Auto auf Herz und Nieren kontrolliert, um für das am Rennwochenende gerüstet zu sein.

Samstag in der Früh ging es dann mit unserem Saisonstart und dem ersten und einzigen freien Training los. Das Auto lag unverhofft echt abenteuerlich und ich wusste wirklich nicht woher das plötzlich kam.

Bis zum erstes Qualifying kontrollierten wir noch was möglich war und machten noch einige kleine Veränderung am Auto.
Die Strecke war vom Öl zuvor fahrender Tourenwagen echt heikel zu fahren, und mein abenteuerliches Setup und das Öl, gepaart mit, „ich will jetzt trotzdem nach vorne“, beförderte mich schnurstracks ins Kiesbett. Die Streckenposten zogen mich zwar aus dem Kies raust, aber den ersten Pik des Reifens konnte ich somit nicht mehr ausnutzen und eine weitere Gelbfase verhinderte am Ende eine bessere Platzierung als Position 13.

Auf das zweite Qualifying machten wir dann noch ein paar kleine Veränderung und hofften das es dort besser laufen würde. Aber das Glück war heute einfach nicht auf meiner Seite, das Auto steigerte sich vom abenteuerlichen Fahrverhalten zum unfahrbaren, es lag total komisch und ich hatte fast keinen Grip, das alles hat aber noch nicht gereicht, gegen Ende drehte sich dann noch ein Mitkonkurrent und fuhr mir ins Auto, somit war meine vordere Felge beschädigt und für mich das Qualifying wieder auf Position 13 beendet.

Nach dieser Katastrophe, setzten wir uns alle zusammen und besprachen warum das Auto auf einmal so komisch lag. Als mein Mechaniker dann das Auto aufbockte stellte er fest, dass der ganze Unterboden voller Öl war, welches mir dann über die Hinterräder lief, nach weiterem Suchen stellten wir fest, das die Ölpumpe leckte.

Frohen Mutes, das Problem gefunden zu haben, war dann Sonntag Mittag endlich mein erstes Rennen und ich freute mich trotz der schlechten Ausgangslage schon tierisch darauf, wenigsten einige Plätze nach vorne zu fahren.

Mein Start war gar nicht schlecht, ich konnte dort zwei Plätze gut machen, aber „Problem gefunden“,  kannste mal komplett vergessen, ich konnte nicht angreifen, mitfahren war gerade so möglich. Auf Position 11 liegend hatte ich dann noch einen Dreher in der Tripple Links, und viel somit auf Position 13 zurück.

Ich war voll gefrustet nach dem Rennen, beschloss mit meinem Mechaniker das wir das komplett Auto nochmal auseinander nehmen. Optisch war alles ok aber als wir die Dämpfer zum Prüfen brachten, stellten wir fest, das ein hinterer Dämpfer Druck verliert, und dies war die Ursache für unser schlecht liegendes Auto.

Montag Vormittag hatten wir dann unser zweites Rennen, Ich ging mit gutem Gefühl an den Start, und hab mir nur gedacht, es kann ja nur noch besser werden.

Der Start war echt Top ich lag gleich auf Position 9, das Auto fühlte sich wieder richtig gut an und die Tripple Links ging das erste mal am Wochenende voll. Aber dann ist es wieder passiert, ein Konkurrent drehte sich in der Schikane vor mir, und ich musste um eine Kollision zu vermeiden durch das Kiesbett ausweichen und dort blieb ich stecken. Somit war das Rennen für mich beendet, ich dachte mir nur, das darf doch alles nicht war sein.

Ich freue mich aber jetzt schon auf Assen, bis dahin müssen wir aber unbedingt Testen gehen um dann ganz vorne mitmischen zu können.
Trotz den ganzen Pannen am Wochenende habe ich vertrauen in mein Team und meinen Mechaniker, wenn wir alle an einem Strick ziehen, werden wir dieses Jahr sicherlich noch einiges reißen.

Bis bald,
Euer Dennis

Galerie Oschersleben 2009

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