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Es geht in die richtige Richtung - ADAC Formel Masters Wochenende in Assen

Nach einem Monat Pause war es nun wieder so weit, wir hatten unseren einzigen Auslandsauftritt in Assen einer meiner Lieblingsstrecken mit ihren schnellen flüssigen Kurven.

Copyright Jegasoft Media

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Am Freitag hatten wir noch zwei zusätzliche Trainingssitzungen, in denen wir versuchten unser Setup optimal auf die Strecke anzupassen, was uns auch ganz gut gelang und somit waren wir recht zuversichtlich mit Pos.7, dass es im Qualifying noch weiter nach vorne gehen könnte.

Gegen Späten Nachmittag war es dann so weit, wir hatten unsere zwei Qualifyings. Im Ersten war ich auf einer echt schnellen Runde machte dann aber einen Fahrfehler in der Schikane vor Start und Ziel, der mich 0,800 Sekunden und Pos.4 kostete, somit musste ich mich mit Pos.9 zufrieden geben.

Im Zweiten war es ein Wetter-Lotteriespiel, alle Fahrer gingen sofort auf die Strecke, weil es schon anfing zu tropfen, und mit nur einer Runde ohne freie Fahrt war Pos.6 in Ordnung.

Samstag Abend hatten wir unser erstes Rennen. Den Start hab ich sehr gut erwischt, so konnte ich mich in den ersten Runden auf Pos.6 vorarbeiten. Beim Versuch mir meinen Vordermann zu schnappen, wurde es sehr eng, ich kam von der Ideallinie ab und dort war es vom Truck-GP so schmutzig, dass mein Hintermann an mir vorbeigehen konnte und ich auf Pos.7 ins Ziel kam.

Am Sonntag Mittag war ich für das zweites Rennen sehr optimistisch, von Pos.6 nach vorne fahren zu können. So kam es dann auch, der Start verlief echt klasse für mich, ich konnte mir gleich den 4 Platz sichern. Eine Runde Später schnappte ich mir noch meinen Team Kollegen, und lag somit auf Position 3. Ich pushte richtig, wollte unbedingt die beiden Führenden noch einholen, die nicht zu weit weg waren.

Ab Mitte des Rennen´s bauten meine Reifen aber dann rapide ab und so hing mir 5 Runden vor Schluss auch schon ein Konkurrent im Getriebe, ich versuchte ihn zwar zu halten, aber ich hatte einfach zu wenig Grip, so dass er mich mit einem wilden Ausbremsmanöver auf den schmutzigen Teil der Strecke drückte und ein Zug von 4 Autos an mir durchzog. Ich gab zwar mein bestes, hatte aber leider keine Chance mehr, nochmal nach vorne zu kommen, und beendete somit mein Rennen wieder auf Pos.7.

Ich ärgerte mich echt über mich selber, aber meinen 3. Platz wollte ich halt nicht einfach so hergeben, im Nachhinein wäre es vernünftiger gewesen Ihn ziehen zu lassen und sicher Pos.4 nach Hause zu fahren, aber hinterher ist man immer schlauer.

Mit der schnellsten Runde des gesamten Wochenendes im zweiten Rennen, wissen wir jetzt dass wir ganz vorne mitfahren können, somit freue ich mich schon richtig auf den Nürburgring, meiner Lieblingsstrecke.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Team und vor allem bei meinem Mechaniker Eberhard bedanken, wir haben dieses Wochenende echt einen super Job gemacht und ich werde aus meinen Fehlern lernen, damit wir jetzt endlich auch mal nen Champus kriegen.

Bis bald,
euer Dennis

Rennszenen Photos copyright Jegasoft Media / Mario Bartkowiak  - Portraits  Marco Knisse automobilsport.com

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