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Ganz schön „heiße Sache“ am Nürburgring, im Rahmen der 24h

Nach einer kleinen Pause von 2 Wochen ging es an den Nürburgring, Ich freute mich schon tierisch darauf. Am Donnerstag um 8 Uhr in der Früh ging es gleich mal los mit unserem freien Training.

Photos by Marc Hilger

Photos by Marc Hilger

Photos by Marc Hilger

Das Wetter war mal wieder Eifel live, erst trocken, dann kurz Regen und 20 Minuten später wieder trocken. Trotz alle dem, haben wir unser Auto perfekt abstimmen können, und somit lagen wir am Ende des freien Trainings auf Position 3.

Nach einer Warterei von 24 Stunden ging es dann endlich mit unserem ersten Zeittraining los. Wir fuhren nicht gleich raus, leider war dies die falsche Endscheidung, ich hatte genau eine Runde wo ich eine Zeit fahren konnte, da der Rest des freien Trainings, nach einen Abflug eines Konkurrenten, unter gelb war. Am Ende Pos.8.

Nach weiteren 10 Stunden ging es dann mit unserem zweiten Zeittraining weiter. Wir warteten nicht so lange bis wir raus gingen, aber diesmal hatte ich noch mehr Pech, ich musste meine schnellsten Runden unter gelb fahren, und somit wurde mir meine Schnellste gestrichen, und ich landete wieder nur auf Pos.7.

Am Samstag um 8Uhr hatten wir dann unser erstes Rennen am Nürburgring. Am Start, konnte ich  einen Platz gut machen und im weiteren Rennverlauf kämpfte ich mich bis auf Position 4 vor. Ich fuhr den Abstand auf Position 3 zu und ging gerade an Ihm vorbei, als mein Auto anfing zu qualmen. Ich dachte mir nur, hoffentlich hält mein Auto noch bis Ende Rennen.

Ich sah immer wieder in den Rückspiegel und auf mein Display, befand mich ja voll im Kampf um Pos.3, wo es durch ein plötzlich seltsames Gripniveau an der Hinterachse immer wieder vor und zurück ging. Dann konnte ich schlagartig keine Gänge mehr sortieren, steckte im Zweiten und bei dem geringen Tempo sah ich die ersten Flammen, somit aktivierte ich den Feuerlöscher und stellte das Auto direkt bei den nächsten Streckenposten ab und schaute nur dass ich aus der Kiste raus komm.

Mit dem Löschen  hatten die Jungs aber so ihre liebe Mühe, es leckte schon wieder mal die Ölpumpe und das austretende Öl entzündete sich am heißen Auspuff.

Durch die Probleme beim Löschen war der Schaden leider zu groß, so  konnte ich am zweiten Rennen nicht mehr teilnehmen.


Mensch Jungs, wir bräuchten eigentlich nicht mehr Glück, ein bisschen weniger Pech würde mir schon langen, da wäre heute locker das Podium drin gewesen, bevor es zu qualmen anfing hatte ich einen super Speed und war mir sicher noch um Pos.2 kämpfen zu können.

Danke an mein Team, allen voran meinem Teamchef Kurt Gewinnus, meinem Mechaniker Eberhard Wendt, ihr habt echt einen super Job geleistet und dass die Ölpumpe ihren Geist aufgibt, dafür könnt Ihr nichts, da sollte sich lieber mal „VW“ Gedanken darüber machen, solche Dinge schnellstmöglich abzustellen.

Ich stecke jetzt auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand, sondern schau nach vorne, die Meisterschaft ging an die Ölpumpe, aber um Einzelerfolge werde ich kämpfen, freue mich jetzt schon auf Hockenheim, da werden wir sicher wieder vorne dabei sein.

Bis bald.

euer Dennis.

 

Photos automobilsport.com/Marc Hilger

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