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Rennbericht Sachsenring

ADAC GT Masters vom 13.05. - 15.05.2011

Rennbericht ADAC-GT-Masters-Sachsenring

Hoher Lernfaktor auf der kleinen Nordschleife des Ostens.

Freie Trainings
Am Donnerstag ging es schon los mit unseren beiden freien Trainings.
Weder David noch ich sind am Sachsenring schon mal gefahren, somit hatten wir einiges nachzuholen gegenüber unseren Konkurrenten.
Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, da es in beiden Trainings nieselte.

Wir waren mit Slicks im Nieselregen unterwegs und somit war das eigentlich alles für die Katz, außer dass wir jetzt wussten, es geht links rum und richtig bergauf und bergab.

Zu allem Überfluss haute ich im zweiten Training das Auto noch in die Leitplanke, als ich auf einem nassen Kerb ausrutschte, das Auto war so beschädigt, dass David nicht mehr fahren konnte.

Zeittraining
Am Freitag hatten wir dann unser Zeittraining, natürlich im Trockenen. Bis wir wussten wo die Brems- und Einlenkpunkte sind, war der Pic vom Reifen natürlich schon längst vorbei. David hatte ne freie Runde und schaffte es auf Startplätzen 17. Mir stand in meiner schnellsten Runde ein SLS-Benz im Weg rum, (wie im wirklichen Leben) der mich ne halbe Sekunde kostete, somit für mich nur der enttäuschend Startplatz 29. Für Sonntag war aber Regen angesagt, somit dachte ich mir, da kann trotzdem noch einiges möglich sein.
 
Rennen-1
Am Samstag ging David von Pos.17 ins Rennen, er hatte einen super Start und konnte in der ersten Runde bis auf Pos. 13 nach vorne fahren. Ab der 6.Runde bekam er aber starkes Untersteuern und viel bis zum öffnen der  Boxengasse auf Pos. 15 zurück. Ich übernahm das Auto und kam auf Pos.14 wieder raus. Das Untersteuern war echt heftig, dazu kam dann noch schlagartiges Übersteuern.

Ich nahm etwas die Pace raus, damit sich sich die Reifen etwas erholen konnten, dabei musste ich den ein oder anderen Konkurrenten ziehen lassen und viel zwischenzeitlich, nachdem alle an der Box waren, bis auf Pos.19 zurück.
In den letzten zehn Runden konnte ich dann die Pace der Anderen wieder mitgehen. Obwohl das Handling immer noch nicht berauschend war, machte ich am Ende noch einige Positionen gut, Pos. 16.

Rennen-2
Auf Sonntag wünschte ich mir eigentlich Regen, die einzige realistische Chance von Pos. 29 noch was zu reißen, aber.....ich bin mit einem Rennauto mit Dach noch keinen einzigen Meter im Regen gefahren...,also ein echter Zwiespalt.
Es kam aber dann wie ichs mir wünschte, vor dem Start ein richtiger Tuscher, die Piste war komplett nass, aber der Regen war schnell vorbei, was tun...??? Wir entschieden uns für Regenreifen und volle Attacke, so lange es nass genug für die Regenreifen ist. Viele Konkurrenten entschieden sich für Slicks. Aber dann fuhren wir drei Runden hinter dem Safetycar her, keine Ahnung warum, das Rennen war als Wetrace deklariert, ich war stinksauer und kochte im Cockpit. Das waren drei Runden in denen ich meinen Vorteil der Regenreifen hätte richtig ausspielen können.

Dann gings endlich los, in der ersten Runde fuhr ich auf Pos.16 nach vorne, es machte richtig Spass, aber ich wusste ich darf nicht zögern beim Überholen. Die Zeit der Slicks wird kommen und ich musste schauen so schnell wie möglich, so weit wie möglich nach vorne zu kommen.

Ich ließ es richtig krachen und war in der Runde 10. auf Pos. 5, aber die Strecke war fast trocken ich suchte alle noch vorhandene nasse Stellen um meine Reifen zu kühlen.

Das Öffnen der Bockengasse kam 3-Runden zu spät.......,meine Reifen waren hinüber, ich viel bis auf Pos. 10 zurück als ich zum Boxenstop rein kam.
Dann hatten wir noch Pech beim Wechseln auf Slicks, als der Schlagschrauber nicht ging und wir weitere 30sec. verloren, somit lag David nach dem Schließen der Boxengasse auf Pos. 22.

Aber David ist ein Beisser, der nicht aufgibt und er konnte am Anfang echt super Zeiten fahren wodurch er sich bis auf Pos.18 nach vorne fuhr.
Gegen Ende kam dann wieder das Untersteuern, gefolgt von schlagartigem Übersteuern, somit hatte er alle Hände voll zu tun, Pos.18 ins Ziel zu retten.

Ja heute wäre echt mehr drin gewesen, ohne die überflüssigen 3-Runden hinterm Safetycar, einem Boxenstop ohne Probleme, hätte es für die Top-5 reichen können. Die schlechte Balance vom Auto über die Renndistance, schulde ich einfach den fehlenden Kilometern auf dieser Strecke im Trockenen, um das Auto richtig abzustimmen.

Jetzt schauen wir positiv nach Zolder, wo es das Ziel sein muss in Punkte zu fahren, das haben auf jeden Fall drauf.

Bis bald,
euer Dennis

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