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Rennbericht Navarra

„Blancpain-Endurance-Series“ vom 22.05.2011

Am Donnerstag ging mein Flug zusammen mit unserem Dateningenieur Joe Schmidtler von München über Madrid nach Pamplona, von dort mit dem Leihauto an die Strecke nach Navarra.
Die Gegend mit den netten kleine Ortschaften ist echt schön, aber vor allem die Temperaturen in Spanien sind halt einfach super, ich liebe es einfach wenns warm ist und die Sonne scheint.

Ich weiß jetzt nicht wie lange es die Strecke hier schon gibt, aber es sieht alles sehr neu aus, top Zustand von der Boxenanlage bis hin zur Strecke, die sehr breit ist mit super großzügigen Auslaufzonen. Da ich die Strecke nicht kannte, macht ich mich zu Fuß auf den Weg um die 4km.
Mein erster Einduck war echt klasse, super tricki, mit Bremszonen fast immer in die Kurven rein und dann wieder super schnelle Ecken wo man echt Eier in der Hose braucht - ne Strecke wie ich sie liebe.

Am Abend gings dann an einen Campingplatz, wo das Team zwei Bugalows angemietet hatte, wie
ich finde echt ne super Sache um mit allen Teammitgliedern mal auch privat was zu machen.
Über den Blödsinn und die Streiche die wir Jungs da übers Wochenende uns einfallen haben lasen schweige ich hier lieber, nur soviel - wir hatten richtig viel Spaß.....

Freitags hingen wir über den Daten vom Sachsenring und machten uns Gedanken das Setup dahingehend zu ändern, das Untersteuern für diese Wochenende zu reduzieren. Gegen Abend
ging ich nochmal mit meinem Ingenieur und Mechaniker um die Strecke um mir die wichtigen Punkte nochmal genau anzuschauen.

Freie Trainings.
Am Samstag gings dann endlich mit den freien Tranings los, wo wir eines am Vormittag und eins am Nachmittag hatten. Ja die Strecke ist wirklich nach meinem Geschmack, ich kam in den freien Trainings zwar wegen kleinen technischen Problemen nicht viel zum fahren, hatte aber von Anfang an richtig viel Spaß und war auch sofort auf nem guten Speed.

Zeittraining.

Sonntag Vormittag hatten wir dann unser Zeitraining. Meine Teamkollegen Mika Vähämäki und Olivier Tielemans waren vor mir dran und speziell Mika hatte auch nen guten Speed und erreichte Pos.14. Ich war mir eigentlich sicher ne bessere Zeit zu fahren, musste aber in meiner schnellsten Runde drei GT4 Autos überholen und konnte uns somit nicht weiter nach vorne bringen.

Rennen.
In das drei Stunden-Rennen ging dann Mika als Startfahrer, wo er in der Startrunde drei Plätze einbüßte, sich dann aber bis zum Fahrerwechsel nach 45min mit einer guten Pace bis auf Pos.11 nach vorne arbeitete. Wir hatten nen guten Boxenstop, Olivier kam auf Pos.11 wieder raus und als alle den ersten Stop hinter sich hatten, lagen wir auf Pos.7. Olivier musste noch einen Konkurrenten  
ziehen lassen und lag komfortabel auf Pos.8, als nach 1.28 Std, das Getriebe streikte und er in die Box kam. Der Kompressor für die pneumatische Schaltung überhitzte. Nach 20-minütiger Reparaturpause kam  ich auf Pos.28 liegend auf die Strecke zurück. Leider hatte ich keinen  Luftkühlschlauch mehr im Cockpit, da der jetzt den Kompressor kühlte....., 76° im Cockpit waren das Resultat dieser nützlichen Spontan-Idee meiner Mechaniker. Ich konnte von Beginn an konstant schnelle Zeiten fahren und markierte auch die schnellste Rennrunde im Leipert Motorsport Team. Das Handling war echt super nur gegen Rennende ließ der Grip an der Hinterachse etwas nach, aber nix mehr von dem störenden Untersteuern dass wir noch am Sachsenring hatten. Mein Speed lag während der 1.10Std. die ich fuhr immer unter den besten fünf Rundenzeiten, ich konnte mich sogar zurückrunden indem ich an der Spitze vorbeiging und mich danach sogar absetzen konnte.
Am Ende kam ich auf Pos.21 in Ziel, ich habe echt alles gegeben und gezeigt, dass unser Rennspeed, ohne Probleme am Kompressor, uns unter die Top-Fünf oder sogar aufs Podium hätte bringen können. Aber „hätte, wenn und aber“ bringt uns nichts, wir müssen daran arbeiten, es das nächste mal besser zu machen, dann wird’s auch mit dem Podium diese Saison noch klappen.

Also bis bald, vielleicht auch mal an der Rennstrecke,
Euer Dennis.

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